Aderlass nach Hildegard von Bingen

Aderlass ist ein uraltes klassisches Therapie - und Heilverfahren, das bereits im Altertum angewandt wurde und einen hohen Stellenwert hatte (Hippokrates).

In der Sanskritmedizin aus dem asiatischen Raum wird das "zur Ader lassen" (Raktamoskhana) als entzündungshemmende sowie schmerzlindernde und krampflösende Therapie bis in die heutige Zeit angewandt.

Von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen (akute Angina pectoris, akute Infektions-krankheiten, fortgeschrittene Körperschwäche, hochgradige Blutarmut) ist der Aderlass nach Hildegard von Bingen das tiefst greifende „Umstimmungsmittel“ zur Heilung von schweren, chronischen und akuten Erkrankungen.

Für den Hildegardschen Aderlass, der strikt nach stellarer Konstellation - nämlich in den sechs Tagen nach Vollmond durchzuführen ist, in ruhender Lage - sind in der Armbeuge drei Venen zur Auswahl, die auch nicht dem Zufall überlassen wird: „…man muss wissen, dass in der Kopfader (vena cephalica) mehrere Säfte fließen als in der Mittelader (vena
mediana) und der Leberader (vena hepatica). Daher ist es gesünder, wenn die Blutentziehung öfter an der Kopfader vorgenommen wird”
(Causae et Curae, 121, 35).

Bei „traurigem Herzen“, bedrücktem Gemüt, Lungen - und Seitenschmerzen sollte die Mittelader genommen werden; „leidet jemand an Leber und Milz, oder hat jemand Atembeschwerden in Hals und Kehle (Basedow, Asthma) oder Sehkraftverlust der Augen, so muss der Aderlass an der Lebervene durchgeführt werden" ( CC 121, 35).

Wenn möglich wählt man die Kopfvene, weil sie die Hypophyse anregt und zentral regulierende Aufgaben hat. Ansonsten wählt man die Vene, die sich optimal anbietet.

Nach Punktion der Vene, die mit einer dicken Einwegnadel (1,2 – 1,8 mm) durchgeführt wird, muss das Blut frei über den Schlauch in das Auffanggefäß fließen und man beobachtet die Blutfärbung, die von sehr dunkel nach Rot umschlägt. Es sollten maximal 180 ml entnommen werden! Am Umschlagpunkt wird der Aderlass beendet und es wird die „Blutschau“ vorgenommen:

Zu empfehlen ist die Betrachtung innerhalb der ersten 20 Minuten (Blutgerinnung),
nach 2 Stunden, nach 8 Stunden und nach 24 Stunden. Es ergeben sich diagnostische und prognostische Hinweise über Art, Schwere und auch mögliche Dauer einer Erkrankung, Ernährungsfehler, Fettstoffwechselstörungen und Entzündungsherde.

Das Verhältnis von Blutkuchen und Serum wird beurteilt. Das Verhältnis der weißen Zellen

(Leukozyten) und Blutplättchen im Vergleich zu den roten Zellen (Erythrozyten) die Serumfarbe, Hämolysezeichen als auch der Geruch gibt Auskunft über pathologische Veränderungen.

Der hohe therapeutische und kurative Wert des Hildegardschen Aderlasses liegt darin, dass es sich hierbei um ein „bluthygienisches Verfahren zur Entgiftung, Immunstimulierung und Regulierung der Körperfunktionen handelt, bei dem nur das unreine (schlackenreiche) Blut entzogen wird“ (Dr. Ewald Töth, Baden bei Wien).

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